Citymarina Stralsund Hafentest 2012
Testbericht & persönliche Erfahrungen im Sportboothafen "Citymarina Stralsund" an der Ostsee
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Citymarina Stralsund Hafentest 2012

Sportboothafen Citymarina Stralsund
Getestet am: 2012-04-21

Auf unserer ersten größeren Tour 2012 haben wir den Yachthafen "Citymarina Stralsund" mit einer Delphia 1050 getestet. Der Yachthafen in Stralsund, von vielen auch "Nordmole" genannt, ist stadtnah gelegen. Die historische Altstadt von Stralsund ist nur einen Katzensprung vom Hafen entfernt und durchaus sehenswert. Wer rund um Rügen unterwegs ist, sollte hier einmal Halt machen und ruhig einen Tag für den Landgang einplanen.

Ausreichend Platz und gepflegte Sanitäranlagen

Die Marina bietet etwa 250 Liegeplätze. Auch für große Schiffe bietet der Hafen Platz. Neben Stegen mit Boxen gibt es auch einige Stege zum Längsanlegen sowie Liegeplätze an der Nordmole direkt hinter der Hafeneinfahrt. Das Hafenmeisterbüro liegt am Anfang des Hafens auf dem Weg zur Altstadt von Stralsund. Hier findet man auch die sanitären Anlagen, die zwar klein, aber ausreichend und gut gepflegt sind. Zusätzliche Sanitäranlagen gibt es etwa in der Mitte des Hafens. Während unserem Test wurden gerade Reparaturen durchgeführt und einige Stege, so wie der zu den weiteren Sanitäranlagen, waren nicht begehbar. So konnten wir diesen Teil der Anlage nicht in Augenschein nehmen. Wir gehen aber davon aus, dass auch dort gute Zustände herrschen.

Zutritt und Strom nur mit Chipkarte & Guthaben

 Der Zutritt zur den Sanitärräumen erfolgt mit einer Chipkarte. Die Karte erhält man beim Hafenmeister gegen eine Gebühr von 20,- Euro. 10,- Euro davon sind Pfand und 10,- Euro befinden sich als Guthaben auf der Karte. Mit der Chipkarte wird nämlich auch auch der Strom am Steg abgerechnet. Man hält die Karte einfach vor das Lesegerät am Stromkasten und bucht einen gewünschten Betrag in das System und der Strom fließt, bis das Guthaben verbraucht ist. Wenn man weniger verbraucht hat, kann das Guthaben auch wieder auf die Karte zurück gebucht werden.  Läuft man spät abends in den Hafen ein und der Hafenmeister ist nicht mehr vor Ort, erhält man die Karte in einer urigen Fischerkneipe vor dem Hafen. So bekommt man auch außerhalb der Hafenmeisterzeiten Zugang zu den Sanitäranlagen und Strom. Wenn man die Karte später wieder abgibt, bekommt man Pfand und Guthaben vom Hafenmeister wieder ausgezahlt. Außerhalb der Öffnungszeiten kann man die Karte auch mit Angabe der Kontoverbindung (am besten in einem Umschlag) in den Briefkasten des Hafenmeisters einwerfen. Man bekommt dann Pfand und Guthaben überwiesen.

Günstig Essen & Trinken und Sehenswertes

Durch die Stadtnähe des Hafens hat man zahlreiche Restaurants in der Umgebung. Gleich hinter dem Hafen gibt es eine Pizzeria. Hier erhält man wirklich leckere Pizza zum günstigen Preis, sodass die Bordküche gerne auch mal kalt bleiben kann. Die engen schmalen Gassen, das ghotische Rathaus, die Kirchen, um nur einige Beispiele zu nennen, sind einen Besuch wert. Die Stralsunder Altstadt lockt auch mit Museen, unter anderem das Meereskundemuseum und das Ozeanium.

Direkt von der Citymarina aus blickt man auf das alte Segelschulschiff  "Gorch Fock I". Die Gorch Fock I wurde 1933 bei Blohm & Voß gebaut. Im Krieg wurde sie versenkt und 3 Jahre nach Kriegsende wieder geborgen. In den 50iger Jahren war die Gorch Fock I dann das Segelschulschiff der sowjetischen Marine unter einem anderen Namen. Heute liegt sie nun, wieder unter den Namen Gorch Fock I, in Stralsund. Sie wurde aufwendig in Stand gesetzt und ist nun zu besichtigen.

Fazit: Gemütlich und sehenswert!

Die Citymarina Stralsund ist ein gemütlicher Yachthafen, der sich vor allem für eine Stadtbesichtigung eignet. Stralsund bietet der ganzen Familie Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote und ausreichend Versorgungsmöglichkeiten in Fußnähe.  

Details Citymarina Stralsund mit Fotos, Infos zur Ansteuerung etc.

 


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