Die Elbe von Tschechien bis zur Nordsee - Revierinfos
Oberelbe, Mittelelbe, Unterelbe mit Norderelbe & Süderelbe sowie die Außen-Elbe bis Helgoland und die Kanäle zur Ostsee nach Kiel & Lübeck
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Revierinfos Elbe

Die Elbe gehört - mit einer Gesamtlänge von 1091 km - zu den 200 längsten Flüssen der Welt. 727 km davon verlaufen durch Deutschland. Von km 0, bei Schmilka, an der Grenze zu Tschechien, durch mehrere Großstädte wie Dresden und Hamburg hindurch, bis zur Kugelbake in der Elbmündung zur Nordsee bei Cuxhaven (km 727). Dort endet die deutsche Binnen-Elbe. Formal verläuft die Elbe sogar bis nach Helgoland (Außenelbe). Der deutsche Teil der Elbe ist durchgängig von der Schifffahrt befahrbar. Über den Nord-Ostsee-Kanal und den Elbe-Lübeck Kanal gelangt man direkt an die Ostseeküste in die Kieler- bzw. Lübecker Bucht. Zahlreiche befahrbare Nebenflüsse verbinden zudem die Elbe mit vielen weiteren Städten.

Oberelbe - Deutscher Oberlauf

Die Oberelbe ist der deutsche Teil des Oberlaufs und fließt von der Deutsch-Tschechischen Grenze bei Schmilka (km 0), durch die Sächsische Schweiz und Dresden, bis Hirschstein. Der Oberlauf hat ein recht starkes Gefälle. Hier ist mit Fließgeschwindigkeiten von 5 km/h und durch Strömung versetzte Steine zu Rechnen. Der stark schwankende Pegelstand der Oberelbe sollte beim Befahren mit Booten mit höherem Tiefgang berücksichtigt werden. Ebenso muss man an mündenden Seitenflüssen auf Versandungen und Sandbänke achten. Offiziell endet die Oberelbe mit km 96 bei Schloss Hirschstein, zwischen Meißen und Riesa, und geht dort in die Mittelelbe über.

Mittelelbe - Von Schloss Hirschstein bis Gesthacht

Die Mittelelbe, der so genannte "Mittellauf" erstreckt sich von km 97 bis an die Staustufe Gesthacht vor Hamburg und ist somit die längste Teilstrecke der Elbe. Die Lutherstadt Wittenberg, Dessau, Magdeburg und Wittenberge sind größere Städte entlang der Strecke, die durch zahlreiche Naturschutzreservate, Elbtäler und Auen führt. Hinter Magdeburg, vor Burg, geht der Mittelandkanal über(!) die Elbe, der dann als Elbe-Havel-Kanal u.a. nach Berlin führt. Der Höhenunterschied zwischen der Elbe und dem Mittellandkanal bzw. dem Elbe-Havel-Kanal wird mit dem Schiffshebewerk Rothensee und Schleusen überwunden. Kurz vor Wittenberge, hinter der Hansestadt Havelberg, mündet die Havel, der längste rechte Nebenfluss der Elbe. Danach geht es flussabwärts durch Elbniederungen in Niedersachsen vorbei am Mecklenburgischen Elbetal über Boizenburg bis Gesthacht. Hier endet die bisher staustufenfreie Mittelelbe und wird zur Unterelbe.

Unterelbe - Von Hamburg bis Cuxhaven

Die Unterelbe beginnt kurz vor Hamburg an der Staustufe Gesthacht. Vor den Elbbrücken, kurz hinter Oortkaten, teilt sich die Unterelbe in Norderelbe und Süderelbe. Die Norderelbe fließt durch den Hamburger Hafen mit der Überseebrücke und den Landungsbrücken, vorbei an der Hafen-City mit dem neuen Kreuzfahrt-Terminal und der Elbphilharmonie, Richtung Blankenese. Von der Norderelbe aus erreicht man über Schleusen die Dove-Elbe Richtung Bergedorf, die Bille und die Alster. Die Süderelbe fließt durch Harburg Richtung St. Pauli und wird von der Köhlbrandbrücke überspannt. Die Süderelbe verbindet zahlreiche Hafenkanäle, Seehäfen und Umschlagsplätze mit der Norderelbe. Am Köhlbrand, auf Höhe St. Pauli, finden beide Teile wieder zusammen und fließen an Blankenese, den Airbus Werken am Mühlenberger Loch und der Schiffsbegrüßungsanlage Wilkomm-Höft vorbei, Richtung Nordsee. Bei Brunsbüttel zweigt der Nord-Ostsee-Kanal in Richtung Kiel ab. Bei Ottendorf der Elbe-Weser-Schifffahrtsweg nach Bremerhaven. Nach etwa 40 km endet die Unterelbe an der Kugelbake in der Elbmündung zur Nordsee bei Cuxhaven.

Die Unterelbe ist durch die Verbindung zur Nordsee ein Tidengewässer. Ein Gezeitenkalender ist daher für den verantwortungsbewussten Skipper Pflicht. Einige Seitenflüsse sind bei niedrigen Wasserständen nicht oder nur mit Booten mit wenig Tiefgang zu erreichen. Häfen, die nicht über Schleusen verbunden oder ausreichend ausgebaggert sind, fallen oft trocken. Viele Bereiche der Unterelbe bieten bei Niedrigwasser nur sehr wenig Wasser unter dem Kiel und zahlreiche Sandbanke zwingen ungeübte Sportbootfahrer zu einem Zwischenstop mit teilweise ärgerlichen Schäden an Boot und Schraube. Wind und Strömung an der Elbmündung können bei ungünstigen Windrichtungen zudem zu unangenehmen Wellen führen, sodass ein Befahren mit kleinen Motor- und Segelbooten aus Sicherheitsgründen dann nicht zu empfehlen ist.

Außenelbe

Die Außenelbe ist die Fortsetzung des Elbstroms durch das etwa 20 km breite Wattenmeer der Nordsee und reicht formal bis nach Helgoland. Der Elbstrom ist hier an seiner Tiefe, der Strömungsrichtung und dem niedrigeren Salzgehalt zu erkennen. Auf der Wattfläche zwischen der Außenelbe und der benachbarten Weser liegen die zu Hamburg gehörenden Inseln Neuwerk und Scharhörn. Aufgrund der Strömung ist auf der Außenelbe bei auflandigen Winden und auslaufendem Wasser mit starkem Wellengang zu Rechnen. Gleiches gilt für ablandige Winde bei Flut.

Nord-Ostsee-Kanal

Der Nord-Ostsee-Kanal, kurz NOK, verbindet über die Elbe die Nordsee mit der Ostsee. Er beginnt bei Brunsbüttel und endet in der Kieler Bucht. Beim Befahren des NOK müssen mehrere Schleusen durchfahren werden und es gelten wegen des starken Verkehrs durch die Berufsschifffahrt zahlreiche Regeln und Einschränkungen für Sportboote, die in der SeeSchifffahrtstraßenOrdnung zu finden sind. Eine sorgfältige Törnplanung ist für den Nord-Ostsee-Kanal dringend zu empfehlen.

Elbe-Lübeck-Kanal

Der Elbe-Lübeck-Kanal bietet eine weitere Verbindung von der Elbe zur Ostsee. Er geht bei Lauenburg ab und führt an Mölln vorbei durch mehrere Schleusen nach Lübeck. Über die Trave geht es dann durch Travemünde in die Lübecker Bucht und auf die Ostsee hinaus

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