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Kieler Förde und Fehmarn Sund mit der Cayman 42 Fly

29.05.2012 von Silke

Am letzten Wochenende stand „quasi“  die Generalprobe für die„große“ Fahrt zu unserem Hafentest 2012 im Juni an. Mit einer 42 Fuß Motoryacht (Cayman 42 Fly) ging es durch die Kieler Bucht Richtung Fehmarn.  Bei sommerlichen Temperaturen fuhren wir zum Yachthafen Baltic Bay Laboe, wo die Yacht schon auf uns wartete.

Nach einer umfangreichen Übergabe mit Einweisung in die Technik des Schiffes waren wir mit der Cayman alleine. Erst einmal alle Klamotten und den Proviant verstaut, mit allem Vertraut gemacht und bei der Skippereinweisung zugeschaut, wie so eine Rettungsweste aufgeblasen aussieht (Hat unsere Skipper ganz alleine geschafft). Dann hieß es auch schon Leinen los! Routiniert verließen wir den, uns mittlerweile bekannten Yachthafen Laboe und fuhren in Richtung  Heiligenhafen.

Ansteuerung Heiligenhafen

Nachdem wir die langweilige Strecke durch das Schießgebiet  Todendorf / Putlos hinter uns gelassen hatten, kam endlich  unser Ziel, der Sportboothafen Heiligenhafen in Sicht. Unseren Liegeplatz stimmten wir vorher telefonisch mit dem Hafenmeister ab. Die Ansteuerung erfolgt vom Fehmarn Sund aus über das betonnte Fahrwasser. In der Ansteuerung zwischen Graswarder und dem Ufer empfiehlt es sich möglichst im Fahrwasser zu bleiben, da die Untiefen nicht immer dem Stand der Seekarten entsprechen müssen.

Der Abend im Hafen

Im Hafen angekommen hielten wir Ausschau nach einem Liegeplatz. Der Hafenmeister hatte uns mitgeteilt das wir die Wahl zwischen zwei Stegen haben und uns dann an diesen Stegen einen freien Platz aussuchen können. Ja, dann mal rein in die Box. Gemütlich schauten wir uns anschließend im Hafen um und entdeckten einen Grillplatz. Hier konnte man den Abend entspannt ausklingen lassen.

Der nächste Morgen. Erst mal rumtrödeln, am frühen Nachmittag ging es dann in Richtung Fehmarn. Wir umrundeten Fehmarn und suchten uns dann einen netten Ankerplatz, um etwas zu baden.  Naja nicht wir badeten,sondern ich. Aber es war schon verdammt kalt.  Auf einmal zogen dunkle Wolken auf. Nun aber schnell den Hafen ansteuern. Im Hafen angekommen schauten wir ab der 70. Minute erstmal das Freundschaftsspiel oder Drama Deutschland  gegen Israel. Aber wenigstens kehrte die Sonne zurück, sodass wir uns auf unseren Grillabend vorbereiten konnten.

Wir hatten unser Funkgerät noch nicht ausgestellt und hörten plötzlich einen Funkspruch. Jemand benötigte dringend Schlepphilfe. Die Küstenwache Heiligenhafen fuhr raus und kam schon kurze Zeit später mit einem Segler in Schlepp zurück. Das war was für unseren „Fotoman“ (Wäre er nicht der „Techniker“ wäre er sicher Fotograf geworden). Für die Crew war es Action, für mich, ja da schleppt eben ein Boot ein anderes.

Am nächsten Morgen kamen wir erst spät aus unseren Kojen. Nach dem Aufstehen mussten wir schnell zum Hafenbüro um unsere am Vortag bestellten Brötchen abzuholen. Einen frischen Kaffee „to go“ wollten wir auch noch mitnehmen, aber der Kiosk an der Pier hatte noch nicht auf. Wir nutzten die Zeit in einem Strandkorb an der Promenade und genossen die Sonne und den Blick auf die Liegeplätze mit den zahlreichen Yachten. Und dann fiel sie uns ins Auge: Eine Galeon 440 Fly. Mit so einem Schiff werden wir im Juni zu unserem Hafentest 2012 an der Ostsee aufbrechen. Voller Neugier wurde das gute Stück erstmal von vorne bis hinten begutachtet.

Nach einem schnellen Frühstück hieß es Leinen los und zurück zum Ausgangshafen.  Wäre da nicht die Zeit. Das schaffen wir nie, zur abgemachten Zeit im Hafen zu sein. Es hilft nichts, Hebel auf den Tisch und ab geht er. Aber wir mussten unseren Vercharterer kontakieren, um ihn von unserer Verspätung zu unterrichten.  Unentgeldlich bekamen wir sogar 4 Stunden mehr Zeit als abgemacht und das bei bestem Wetter.

Wir steuerten die Kieler Förde an und hatten noch Zeit für einen Abstecher in den Sportboothafen Wendtorf, in dem wir zur Kieler Woche liegen werden. Nach dem kurzem Hafen-Abstecher fuhren wir noch etwas nach Kiel rein und entdeckten eine schöne Ankerbucht. Diese Bucht steuerten wir an und ließen das Wochenende Revue passieren. JA wir sind bereit für unsere grosse Fahrt.

Ein erholsames Wochenende ging viel zu schnell zu Ende. Wir sind gewappnet für die Galeon 440 Fly und den großen Hafentest von ostsee-marinas.de. Natürlich werden wir hier ausführlich berichten und unsere Reise mit vielen Bildern und Filmen dokumentieren.

Schlagworte: , , , | Kategorien: Charter, Törnberichte



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